Werdegang des Chores unter J. Pircher
Dekan Matthias Thaler radelte im Oktober 1967 nach Plaus und bat Sepp Chorleiter zu werden. Sepp war beim Apfelpflücken.
Nach Allerheiligen übernahm Josef Pircher den Kirchenchor - vorher war Hermann Schweitzer Dirigent.

Am Cäciliensonntag im November 1968 wurde der Chor durchorganisiert: Obmann, Obmannstellvertreter, Schriftführer und zugleich Kassier wurden gewählt.

Die erste Messe, die der Chor unter dem Chorleiter Sepp einstudierte , war die Roratemesse von Hermann Kronsteiner.
Damals wurden die Rorate um 5 Uhr in der Früh gehalten – zum Rasieren brauchte Sepp, nach eigener Aussage nur 2 Minuten.

1971 wurde der Chor auf Betreiben von Sepp Mitglied beim Südtiroler Sängerbund
Bereits 1974 wurde Sepp in die Diözesankommission für Kirchenmusik aufgenommen.
Am 27.04 1980 wurde dem Chor auf Betreiben von Sepp die Palästrinamedaille verliehen

Am 30.09.1979 wurde das Bürger- und Rathaus eingeweiht. Als Assessor der Gemeinde war Sepp die treibende Kraft während des Baues und anschließend bis zum Jahr 2007 Präsident der Bürger- und Rathaus G.m.b.H.
Am 23.02.1980 fand auf Initiative von Sepp die Jahresversammlung des Südtiroler Sängerbundes statt. Viele Leute von auswärts lernten dabei den Bau kennen.
Am 02.06.1985 gelang es Sepp, das 13. Bundessingen des Südt. Sängerbundes nach Naturns zu bringen

Das erste Konzert in der Kirche: Osterfanfaren von Josef Kronsteiner im Jahre 1973????
Das zweite Kirchenkonzert findet am 15.06.1974 statt

Eine Sopranistin (Edith Rechenmacher) stand einmal zu nahe am Dirigentenpult. Im Eifer des Gefechtes holte Sepp zum Auftakt aus und gab ihr dabei eine Ohrfeige.

Sepp ist die Zusammenarbeit mit den Meraner Musikfreunden (Sepp war Gründungsmitglied der Musikfreunde) zu verdanken, mit denen der Chor einige Kirchenkonzerte, wobei Sepp die Messen usw. mit dem Chor einstudierte, und 1974 unter der Regie von Franco Marini das Singspiel „S` Goldwasserle“ in Naturns, Meran, Kaltern usw . – insgesamt 7X aufführte.

Sepp sorgte dafür, dass 2002 „S`Goldwasserle“ unter der Regie von Hannes B. Pircher zum 2. Mal in Naturns und in Kaltern aufgeführt wurde.
Bereits im Jahre 2003 folgte das Singspiel „Der Tunnel“ von Hannes B. Pircher mit der Musik von Ernst Thoma – Einstudierung der Gesänge durch Sepp.
Dann sorgte Sepp noch für die Aufführung der Operette „Stich ins Tirolerherz“ – Musik: Peter Planyavsky, Einstudierung: Sepp.

Sepp trug früher keinen Bart. Nach einem Urlaub in Gargano (1980) kam er plötzlich mit Bart zurück. Bei der Probe konnten die Sänger ein Lachen nicht unterdrücken und promt sagte Sepp: „Nun lacht ordentlich, dann aber machen wir konzentriert weiter und vergessen den Bart!“

Als Heimatkundler hat Sepp auch immer die Ziele für die Sängerausflüge ausgesucht und geplant – insgesamt an die 36 schöne Ausflüge.
Der erste Chorausflug fand im Jahre 1971 am Tag Maria Himmelahrt statt. Langtaufers war das Ziel.

Obwohl er als Assessor für Schule und Kultur viel Arbeit hatte, man denke z. B. an den Bau des Bürger- und Rathauses, war er bei den Proben, obwohl oft sehr müde, immer pünktlich da. Sogar während einer schweren Krankheit hielt er die wöchentliche Chorprobe in Naturns und in Tabland, obwohl er fast nicht mehr gehen konnte.

Schule, Gemeinde und Chor verlangten stets viel von ihm. Trotzdem fand er immer die Zeit, bei den vielen Beerdigungen anwesend zu sein und die Gottesdienste würdig zu verschönern

Sepp ist ein Meister, wenn es gilt ein Programm für eine kirchliche oder weltliche Feier zu erstellen. Er trifft immer den Nagel auf den Kopf und die Zuhörer sind begeistert.
 

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